Wie misst man zuverlässig, wenn Gas und Flüssigkeit gemeinsam durch dieselbe Leitung strömen? Diese Frage stellten sich Forschende bereits zur Gründungszeit der FHNW vor 20 Jahren. Die Antwort führte zu Patenten, einem weltweit eingesetzten Messgerät und einer Erfolgsgeschichte mit Endress+Hauser Flow.
Wie steuert man einen Roboter auf dem Mars? Beim vierten internationalen Rover Träff wird dieses Vorhaben unter Zeitdruck simuliert. Studierende aus drei Ländern treten mit ihren selbstentwickelten Robotern in realitätsnahen Missionen gegeneinander an.
Das SKAO, das grösste Radioteleskop der Welt, soll das Universum Bit für Bit erfassen. Die dabei entstehenden Datenmengen wären ohne Hochleistungsrechnen unbeherrschbar. Über das Institut für Data Science bringt die FHNW Schweizer Rechenpower in das globale Projekt ein.
Zwei Teams der FHNW um die Doktorandin Céline Vergne haben ein System entwickelt, mit dem sich Elektroden bei Gehirnoperationen besser positionieren lassen. Das soll unter anderem die Behandlung von Parkinson optimieren.
Es klingt zu gut, um wahr zu sein: Eine Heizung, die der Atmosphäre CO2 entzieht, statt das Klima zu belasten. Doch seit September 2024 steht in einem Wohnhaus in Biel genau so eine Anlage. Ein Forschungsteam der Pyronet GmbH und der Hochschule für Technik und Umwelt FHNW hat sie entwickelt. Sie nutzt Holzpellets, um Wärme zu erzeugen, und produziert dabei Pflanzenkohle, in der CO2 langfristig gebunden ist.
Verpackungsmüll aus Styropor landet oft in der Umwelt. Das Material zerfällt leicht in kleine Plastikpartikel, die durch Wind und Wasser verbreitet werden. Es wird nicht biologisch abgebaut und kann Hunderte Jahre im Boden verbleiben. Forschende der Hochschule für Technik FHNW entwickeln deshalb gemeinsam mit Schweizer Firmen eine nachhaltige Alternative für Verpackungen. Der Clou dabei: sie besteht aus Pilzen.
Wenn kleine Kinder nicht schlafen, verzweifeln viele Eltern. Mithilfe eines Schlafprotokolls sollen die Ursachen der kindlichen Schlafstörungen aufgedeckt werden. Doch bisher werden die Schlafstunden auf Papier protokolliert. Das ist unpraktisch und erfordert viel Schreibarbeit durch die ohnehin schon schlafmangelgeplagten Eltern. Forschende der Hochschule für Technik FHNW haben daher gemeinsam mit Kinderärzten und -ärztinnen die KI-basierte App baby-sleep-doctors entwickelt. Mit ihrer einfachen und intuitiven Handhabung bietet sie gegenüber dem Schlafprotokoll auf Papier Zusatzfunktionalitäten und gibt für jedes Kind täglich Schlaftipps – damit Kinder und Eltern wieder erholsam schlafen können.